Project

Magnetic Information Platform


Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität sind notwendige Eigenschaften von informationsverarbeitenden Systemen für den Datenaustausch im Umfeld von Industrie 4.0.

Die Technologie


Das Ziel ist die Einführung der magnetischen Speichertechnik als Datenträger und Sicherheitsmerkmal für den Plagiatsschutzes in das industrielle Umfeld. Die aus der Festplatten-speichertechnik bekannte und erprobte Technik wurde im SFB 653, im Teilprojekt L3, über zwölf Jahre für diesen Einsatz erforscht. Das vollständige System der magnetischen Informations-Plattform besteht aus einem Schreibmedium, in welches die Daten geschrieben werden, einem magnetischen Schreibkopf und einem magnetischen Lesekopf. Die Einzigartigkeit dieses Systems wird durch die Fusion von konventioneller Speichertechnik mit dem Ansatz des thermisch unterstützten Schreibens erreicht.


Technologisch betrachtet bildet die MIP eine Alternative zu den RFID (Radio-Frequency Identification-Systemen). Beide Systeme zeichnen sich durch die Wiederbeschreibbarkeit aus. Die MIP weist jedoch deutliche Sicherheits-, Kosten- und Resistenzvorteile gegenüber RFID auf.


Der Einsatz der „MIP“ ist durch die hohe Wiederstandfähigkeit gegenüber Verschmutzungen und des geringen benötigten Bauraumes des Speichermediums (Schichtdicke ≈ 20 µm) nahezu universell möglich.


In den folgenden Abbildungen ist nicht nur der schematische Ablauf des Schreibprozesses zu sehen, sondern ebenfalls ein Anwendungsbeispiel an einer

Werkzeugaufnahme und eine Aufnahme des beschrifteten Speichermediums.



Fälschungssicher



Kostengünstig



Wiederbeschreibbar



Resistent gegenüber Verschmutzung



Maschinenlesbar



Geringe Schichtdicke ca. 20 µm


Schreibprozess


In dem Video kann beobachtet werden, wie die Daten auf das Schreibmedium geschrieben werden. Eine Anpassung des Systems an die industriellen Begebenheiten kann jederzeit vorgenommen werden.


Gerne beantworten wir Ihre Fragen dazu!